Jean Dubuffet The Hourloupe Cycle Jean Dubuffet The Hourloupe Cycle - Mit freundlicher Genehmigung von: pacegallery.com

Was: Ausstellung

Wann: 13.03.2025 - 26.04.2025

Pace Gallery präsentiert in New York eine bedeutende Ausstellung mit Werken aus dem berühmten Hourloupe-Zyklus von Jean Dubuffet, einem der innovativsten Künstler der Nachkriegszeit. Die Schau findet vom 13. März bis 26. April 2025 im Ausstellungsraum der Galerie in der 540 West 25th Street statt und würdigt das 50-jährige Bestehen der Fondation Dubuffet, das 2024 gefeiert…
Pace Gallery präsentiert in New York eine bedeutende Ausstellung mit Werken aus dem berühmten Hourloupe-Zyklus von Jean Dubuffet, einem der innovativsten Künstler der Nachkriegszeit. Die Schau findet vom 13. März bis 26. April 2025 im Ausstellungsraum der Galerie in der 540 West 25th Street statt und würdigt das 50-jährige Bestehen der Fondation Dubuffet, das 2024 gefeiert wurde.

Im Zentrum der Ausstellung steht das monumentale Gemälde „Nunc Stans“ (1965) aus der Sammlung des Guggenheim Museum New York, das erstmals an Pace ausgeliehen wurde. Dieses großformatige Werk enthält zahlreiche wiederkehrende Figuren und Formen des Hourloupe-Universums. Der Titel verweist auf das philosophische Konzept der Ewigkeit – die Idee, dass es keine Vergangenheit oder Zukunft gibt, sondern nur ein ewiges Jetzt. Der Kritiker Peter Schjeldahl fasste es so zusammen: „If Dubuffet teaches anything, it is that there are no conclusions, and no true beginnings. There is only the middle, the presentness of life.“

Der Hourloupe-Zyklus entstand zwischen 1962 und 1974 und war die langlebigste Werkserie in Dubuffets Karriere. Er entwickelte sich aus zufälligen Kritzeleien mit Filzstiften in den Farben Rot, Blau und Schwarz, die Dubuffet während Telefonaten anfertigte. Daraus entstand eine neue visuelle Sprache aus verschlungenen Linien, interagierenden Flächen und biomorphen Formen. Pace Gallery, die Dubuffet seit 1967 vertritt, war 1968 die erste Galerie in den USA, die Skulpturen aus L’Hourloupe präsentierte.

Die Ausstellung zeigt wichtige Gemälde, Skulpturen und architektonische Modelle aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Darunter befindet sich das Gemälde Fusil Canardier (1966), in dem Dubuffet eine Waffe in ein lebendiges Wesen verwandelt. Skulpturen wie L’Incivil und Le Facétieux (beide 1973–2014) zeigen abstrakte, aber vertraute Körperformen und unterstreichen Dubuffets Fähigkeit, das Vertraute in fantastische Metamorphosen zu überführen.

Ein zentrales Element der Schau ist Banc-Salon (1974–2024), eine Mischung aus Skulptur und architektonischem Sitzmöbel mit einer schwebenden Wolkenstruktur. Zudem ist das Originalmodell des Jardin d’Email (1968) zu sehen – eine begehbare Landschaft, die Dubuffet für das Kröller-Müller Museum in den Niederlanden entwarf. Ergänzt wird die Präsentation durch keramische Wandarbeiten von 1965 und das Stillleben Comptoir amoncelant (1968), das eine mit Lebensmitteln beladene Theke zeigt.

Mit L’Hourloupe erschuf Dubuffet ein alternatives Universum – einen Raum, der den Alltag hinterfragt und zur Imagination einlädt. Seine Werke sprengen die Grenzen von Malerei, Skulptur und Architektur und führen den Betrachter in eine andere Realität.

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der von Dubuffet selbst gegründeten Fondation Dubuffet, die sein künstlerisches Erbe bewahrt und fördert.

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Tags: Jean Dubuffet, Malerei, Skulpturen, Zeichnungen

Tuesday—Saturday, 10am—6pm.

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